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am 31. August 2018

Klima & Politik

Jürgen Kainz - 2018 hatten wir einen heißen Sommer - in vielerlei Hinsicht! Der Bezirk war des öfteren mit Schlagzeilen in den Medien. 48 Tage mit Temperaturen über 30°C in Hohenau oder die spontane Räumung des Gänserndorfer Jugendzentrums Anfang der Ferien, sind da nur 2 Beispiele.

Die Jugend war in der ehemaligen Synagoge untergebracht, die kurzfristig unter vorläufigen Schutz gestellt wurde und deren Bewertung, ob es sich tatsächlich um ein Denkmal handelt, in den nächsten Tagen erwartet wird.

Alte Häuser haben natürlich immer eine Geschichte. Und manchmal verkörpern sie die Geschichte einer ganzen Stadt. Der Umgang mit dieser Geschichte ist es, der beurteilt wird. 

Wieder zurück zum heißen Sommer: Natürlich macht es Sinn alte Bäume zu erhalten und junge zu pflanzen, auch wenn weiterhin zusätzliche Straßen asphaltiert werden. Denn auch die, die noch immer glauben, dass weitere Straßen für weniger Verkehr sorgen, flüchten sich an heißen Tagen in den Schatten der Bäume. 

Kommt die erwünschte Abkühlung durch Regen, sind die Kanäle oftmals überfordert. Es wird weiter betoniert und asphaltiert und immer mehr natürliche Versickerungsflächen verschwinden. 

In Österreich werden seit dem Jahr 2000 pro Tag 12ha Felder und Wiesen verbaut und der Bezirk Gänserndorf macht fleißig mit. 

Wenn sich die GRÜNEN des Bezirks treffen, werden genau diese Themen diskutiert. Da geht es um Mensch und Umwelt - in jeder Hinsicht.

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Mathias Gartner, GR Jürgen Kainz, LGF Hikmet Arslan, Vizebgm_in Margot Linke, GRin Beate Kainz, GR Gerald Sebor, GRin Bettina Bergauer, STR Andy Vanek, vorne Gerhard Rixinger