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am 22. März

Erst wenn der letzte Baum...

Beate Kainz - Okay. Ganz so schlimm ist es vielleicht nicht - aber wir sind knapp dran.

Zuerst die Erfolgsmeldung: Den GRÜNEN ist es gelungen 2 Bäume in das Hauptstraßen-Konzept hinein zu reklamieren. Und ein Baum, der gefällt werden muss, wird wieder ersetzt.

Im Vorfeld haben wir natürlich nach gesunden, amtlich als erhaltungswürdig ausgewiesenen Bäumen gesucht. Die Bäume auf der Hauptstraße sind sowieso stark belastet und auch noch unprofessionell gesetzt. Das soll jetzt besser werden. Es wurde ein Konzept für die Neugestaltung der Hauptstraße erstellt. Und jetzt ist der Teil zwischen Schrammelweg und Rathaus an der Reihe - abgesehen von den beiden neuen Bäumen, die wir zwischen  Schrammelweg - Kollerbrücke nachsetzen lassen.

Wir haben tatsächlich 3 gesunde Bäume gefunden, die in dem Stück bis zum Rathaus stehen und allen Kriterien entsprechen. Auf der Hauptstraße wachsen sowieso nur Linden. Wenn jetzt nur mehr Silberlinden nachgesetzt werden, sollten die alten Bäume ja nicht stören.

So weit, so optimistisch.

In der Sitzung hat sich dann herausgestellt, dass die Kriterien rein optische sind. Es geht um ein einheitliches Bild vom Rathaus bis zum Schrammelweg. Hier dürfen nur mehr Silberlinden wachsen. Auch nachweislich gesunde Bäume werden dafür geschlägert.

Wir haben also für die Bezahlung des Konzepts und den Ankauf von Bepflanzungsmaterial (Bäume, Samen,...) gestimmt. Aber für die Umsetzung konnten wir nicht sein.

Das Fällen von gesunden Bäumen ist eine Verschwendung von Ressourcen. Man sollte sie grundsätzlich nur austauschen, wenn es wirklich notwendig ist.

Also nach und nach. Aber das hätte wieder das Bild gestört.